Wieder an die Küste

Etappe 41: Euba - Muskitz (50,9 km)

8:45 Frühstück heute besonders grausam, abgepackter Dreck, alte Donats und Croissants aus der Plastiktüte. Der Kaffee dafür wieder gut, wenigstens etwas. Es geht so weiter, wie es gestern aufgehört hat. Kühl, trocken, entlang der Nationalstrasse, ein Auto nach dem anderen.

9:30 In Amorebieta finde ich einen Supermarkt mit Fertigsalat und passablem Orangensaft. Ein kleiner Baumarkt führt zwar das volle Sortiment an Spaxen, aber leider keine Gewindeschrauben, so dass der Buggy unrepariert bleibt.

12:00 Ich erreiche Bilbao. Die Stadt ist extrem hügelig, mit vielen verwinkelten Strassen. Nächster Stop: Waschsalon. Während meine Klamotten sauber werden, futtere ich Salat und Brot. Dann geht es weiter durch die verwinkelte Altstadt. Viel Zeit, die Stadt anzuschauen, bleibt, nicht, der Weg heute noch lang.

15:30 Auf der Ostseite des Hafens geht es in Richtung Küste, schnurgerade, zu meiner Linken habe ich einen guten Blick auf Barakaldo. Kurz vor der Mündung überquere ich den Hafen in einem sehr wirren Konstrukt, einer Mischung aus Brücke und Gondel.



Dann geht es steil aufwärts durch Portugalete und weiter San Julian, einem kleinen Nest in der Nähe von Playa La Arena. Neben mir eine riesige Raffinerie.


Das Hotel ist diesmal super, der Besitzer nett, es gibt Entrecote zum Abendessen. Entrecote in Spanien scheint so etwas zu Lomo in Argentinien zu sein, weniger ein konkretes Stück Fleisch, sondern eher der Sammelbegriff für 'das gute Steak'. Heute jedenfalls ist das Entrecote ein Rumpsteak, was ja auch nicht zu verachten ist. Dazu gibt's Spaniens Nationalgetränk - Heineken. Müde und recht zufrieden gehe ich ins Bett. Die zweite von drei langen Etappen ist geschafft.

Comments

  1. Das wirre Konstrukt nennt sich Schwebefähre und ist UNESCO Weltkulturerbe.

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